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Jetzt, am Ende des Winters, laufe und fahre ich mit wachsendem Schrecken herum, wenn ich sehe, mit welcher Radikalität überall abgeholzt, ausgelichtet und auf den Stock gesetzt wird. Die Rücksichtslosigkeit, mit der unsere Landschaft immer mehr ausgeräumt wird, betrübt mich oft tief.
Später wundert und ärgert sich dann mancher über Schneeverwehungen, Erosion, unangenehmen Wind, mangelnden Sichtschutz, fehlenden Schatten, beklagt sich über den Rückgang der Bienen und Schmetterlinge oder schimpft über die übermässige Läuseplage.
Setzen Sie in Ihrem Garten einen Kontrapunkt! Pflanzen Sie Gehölze, freuen Sie sich über Schatten, Wind- und Sichtschutz, zwitschernde Vögel und summende Bienen, über Blüten, Früchte und Herbstfarben. Aber pflanzen Sie nicht wahllos drauflos. Denken Sie an gewünschten Funktionen des Gehölzes und auch an die spätere Größe, so dass Sie nicht bald wieder zur Säge greifen müssen. Auch für kleine Gärten gibt es Bäume, die nicht zu groß werden und viel für Mensch und Tier zu bieten haben. Ein Beispiel ist die Eberesche: Sie bietet Blüten, Früchte und Herbstfarben, Bienen- und Vogelnahrung.
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